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News und aktuelle Themen

Auf diesen Seiten finden Sie Neuigkeiten aus verschiedenen Bereichen. Diese werden für Sie regelmäßig aktualisiert, sodass Sie immer auf dem neuesten Stand bleiben können...

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Klienten-Info 06/2018 - Wichtige Steuer- und andere Tipps

Themen: Vorschau auf das Jahr 2019 - Sozialversicherung: monatliche Beitragsgrundlagenmeldung - KöSt: neue Hinzurechnungsbesteuerung - Umsatzsteuer: die wichtigsten Änderungen aus dem Wartungserlass 2018 - Umgründungssteuer: Highlights aus dem Wartungserlass 2018 - Splitter - Termin 31.12.2018 ...

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Klienten-Info 05/2018 - Wichtige Steuer- und andere Tipps

Themen: Aktuelles - Checkliste zum Jahresende 31.12.2018 ...

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Klienten-Info 04/2018 - Wichtige Steuer- und andere Tipps

Themen: Neuregelungen der Arbeitszeit ab 1.9.2018 - Höhere Pension mit einer betrieblichen Altersvorsorge - Highlights des Einkommensteuerrichtlinien-Wartungserlasses - Splitter - höchstgerichtliche Entscheidungen - Termine - uvm...

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Klienten-Info 03/2018 - Wichtige Steuer- und andere Tipps

Themen: Regierungsvorlage zum Jahressteuergesetz 2018 - Wartungserlass der KStR - Sozialversicherungsrechtliche Änderungen durch das Budgetbegleitgesetz 2017/2018 - Splitter - höchstgerichtliche Entscheidungen - Termine - uvm...

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Klienten-Info 02/2018 - Wichtige Steuer- und andere Tipps

Themen: So holen Sie sich Ihre geld vom Finanzamt zurück - Umsatzsteuer update - Klarstellungen durch BMF-Informationen - Splitter - Termine - uvm...

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Klienten-Info 01/2018 - Wichtige Steuer- und andere Tipps

Themen: Wirtschaftliches Eigentümer Registergesetz (WieReG) - neuer Kategoriemietzins - Vereinsrichtlinien Wartungserlass - Neuerungen in der Lohnverrechnung - Umsatzsteuer Wartungserlass - Splitter - wichtige Termine - Sozialversicherungswerte 2018 - uvm...

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Strenge Anforderungen an Familienheimfahrten und doppelte Haushaltsführung

Pflegebedürftigkeit naher Angehöriger oder Arbeiten in Haus und Garten als Argument?


Die Kosten für Familienheimfahrten bzw. für doppelte Haushaltsführung können unter bestimmten Voraussetzungen als Werbungskosten steuerlich geltend gemacht werden. Wesentliches Kriterium dabei ist, dass die Arbeitsstätte vom Familienwohnort so weit entfernt ist, dass die tägliche Rückkehr nicht mehr zumutbar ist. Folglich liegt die Arbeitsstätte außerhalb des Einzugsbereichs des Familienwohnsitzes, weshalb am Dienstort ein weiterer Wohnsitz begründet werden muss. Doppelte Haushaltsführung wird dann steuerlich anerkannt, sofern dem Steuerpflichtigen eine Wohnsitzverlegung in eine übliche Entfernung vom Ort der Erwerbstätigkeit nicht zugemutet werden kann. Die Unzumutbarkeit kann dabei z.B. in der privaten Lebensführung, in einer weiteren (eigenen) Erwerbstätigkeit oder in jener des Ehepartners liegen. Es müssen jedenfalls erhebliche objektive Gründe gegeben sein und nicht bloß persönliche Vorlieben für die Beibehaltung des Familienwohnsitzes sprechen.

Das BFG hatte sich (GZ RV/6100506/2016 vom 7.11.2018) mit einem Sachverhalt zu beschäftigten, in dem von einem Piloten Aufwendungen für doppelte Haushaltsführung und für Familienheimfahrten steuerlich geltend gemacht werden wollten. Der Zweitwohnsitz ist in Wien, da er seine Flüge zu einem großen Teil von Wien aus antritt. Der Hauptwohnsitz ist in Salzburg gelegen, wo auch seine Eltern leben und er - nach der Übertragung des Eigentums am Elternhaus; den Eltern wurde ein lebenslängliches Wohnrecht eingeräumt - notwendige (Reparatur)Arbeiten in Haus und Garten erledigen muss. Die Arbeiten sind auch Folge der schweren Erkrankung des Vaters.

Für die steuerliche Anerkennung der Kosten für Familienheimfahrten sowie für die doppelte Haushaltsführung waren die regelmäßigen Arbeiten in Haus und Garten – wie auch die bloße Tatsache des Eigentums an einem in unüblich weiter Entfernung vom Dienstort gelegenen Hauses – allerdings zu wenig. So rechtfertigt die Betreuung eines nicht der Einkünfteerzielung dienenden Liegenschaftsbesitzes die Beibehaltung eines Doppelwohnsitzes keineswegs. Ebenso wenig stellt die Pflegebedürftigkeit der Eltern einen Grund für die steuerliche Geltendmachung dieser Kosten dar. Dies zeigt sich insbesondere darin, dass sich die Besuche bei den Eltern auf Wochenenden beschränkten und somit eine allfällige Pflegebedürftigkeit naher Angehöriger als Argument für die unzumutbare Wohnsitzverlagerung nicht herangezogen werden konnte.